Werkzeugerweiterungen für das .NET-SDK-Kommandozeilenwerkzeug dotnet.exe (bzw. dotnet) musste man bisher lokal in einem Projekt von NuGet installieren, beispielsweise:
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08.05.2026 10:14 Uhr |
![Neu in .NET 10.0 [22]: SDK-Werkzeugerweiterungen direkt starten](https://heise.cloudimg.io/bound/1200x1200/q85.png-lossy-85.webp-lossy-85.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/0/7/8/7/3/3/dotnet-sign-6f751b3d1088dffe.jpg)
Werkzeugerweiterungen für das .NET-SDK-Kommandozeilenwerkzeug dotnet.exe (bzw. dotnet) musste man bisher lokal in einem Projekt von NuGet installieren, beispielsweise:
oder global installieren:
bevor eine Ausführung mit
möglich war.
Seit .NET 10.0 können Entwicklerinnen und Entwickler ein solches Werkzeug herunterladen und einmalig ausführen, ohne es lokal zu speichern. Dafür gibt es den neuen Befehl dotnet tool exec. So funktioniert beispielsweise
Dabei kommt es vor der erstmaligen Ausführung zu einer Nachfrage, ob man das Werkzeug wirklich starten will (siehe Abbildung 1). Diese Nachfrage kann man vorab mit „Ja“ beantworten, indem man -y oder --yes angibt:
Zudem kann man dotnet tool exec mit dnx abkürzen:
Wer schon länger dabei ist, wird sich erinnern, dass es in den Anfangstagen von .NET Core bereits ein Werkzeug namens dnx.exe gab, das später in dotnet.exe umbenannt wurde. Microsoft hält sich in den Release Notes zu .NET 10.0 Preview 6 offen, den Namen dnx in Zukunft wieder stärker einzusetzen: „The actual implementation of the dnx command is in the dotnet CLI itself, so we can evolve its behavior over time. Today it runs tools, but who knows what the future may hold.“
(rme)